Carbonhelme

Carbonhelme werden wegen ihres geringen Gewichts und der hohen Festigkeit immer beliebter. Der Tragekomfort eines Carbonhelmes ist wegen des geringen Gewichts unvergleichlich. Der Carbonhelm gibt dem Träger aufgrund seiner hochfesten Bauweise den höchstmöglichen Schutz, weshalb er auch im Motorsport zur Anwendung kommt. rueger-helmets bietet Ihnen dabei einen Jethelm und Integralhelm an. Selbstverständlich erfüllen all unsere Carbonhelme die höchste in der Europäischen Union geforderte Sicherheitsnorm ECE 22/05 und unterliegen strengster Qualitätsprüfung.

Was sind Carbonhelme?

Das was umgangssprachlich als Carbon bezeichnet wird, besteht nur zum Teil aus den hauchdünnen Kohlenstofffasern. Deshalb lautet die korrekte Bezeichnung eigentlich auch: carbonfaserverstärkter Kunststoff (CFK). Der hohe Preis hat zwei Gründe: Zum einen ist der Ausgangsstoff, die Carbonfaser, teuer. Zum anderen wird in den vielen Nischenanwendungen überwiegend von Hand gefertigt. Der Automatisierungsgrad ist niedrig. 

Kein Carbon-Helm besteht aus reinem Karbon. Unter den von außen sichtbaren Karbon-Matten liegen grundsätzlich mehrere Schichten aus GFK und/oder Kevlargewebe. Nur so lassen sich die Anforderungen an Elastizität, Härte und Widerstandskraft hinsichtlich der Stoßdämpfungsprüfungen nach ECE einhalten. Reines Carbon wäre einerseits zu hart, andererseits zu spröde. Wobei diese Eigenschaften auch durch die Art der Herstellung beeinflusst werden. Und zwar je nachdem, wie die Karbonmatten ausgerichtet werden und wie viel Harz beim Fertigungsprozess zugegeben wird.

Wo liegt der Unterschied zwischen einem Carbonhelm und einem Polycarbonathelm?

Grob unterteilt werden die Helmschalen aus zwei verschiedenen Werkstoffgruppen gefertigt:

  • Thermoplaste: Diese Kunststoffe sind unter Hitzeeinwirkung leicht formbar und werden meist im Spritzgussverfahren hergestellt. Der Vorteil dieser Werkstoffe ist, dass diese leicht in großen Mengen herzustellen und somit günstig sind. Der Nachteil ist das schnelle Altern der Helmschale, besonders durch Ultraviolettstrahlung, das ein relativ schnelles Erneuern erforderlich macht. Thermoplaste sollten nach etwa 5 Jahren erneuert werden
  • Duroplaste und Verbundstoffe (mit Carbon verstärkter Kunststoff). Diese Verbundkunststoffe können nur aufwendig im Laminierverfahren hergestellt werden. Sie sind spröde und nicht leicht formbar, dafür aber steif und bruchfest. Dadurch sind diese Helme sehr stabil, bei gleicher Schutzwirkung leichter und vergleichsweise teuer, jedoch ist auch hier in den letzten Jahren das Preisniveau deutlich gesunken. Im Rennsport werden sie wegen ihrer guten Schutzeigenschaften ausschließlich verwendet. Duroplaste altern langsamer, was der Lebenserwartung zugutekommt.

Darf man mit einem Carbonhelm auf der Straße fahren?

Das Fahren mit einem Carbonhelm auf normalen und öffentlichen Straßen ist selbstverständlich erlaubt. Auch Carbonhelme werden entsprechend geprüft und entsprechen der ECE-Norm, welche eine europaweite Zulassung garantiert. Der Schutz durch einen Carbonhelm ist mit einer der größten unter allen Motorradhelmen.

Fazit

Insgesamt stellen Carbonhelme einen hervorragenden Schutzhelm dar, gleichermaßen für jegliche Motorradmodelle wie auch durch Wald und Wiesen als auch im Straßenverkehr.